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NVA-für die, die es nicht wissen oder nicht MEHR, wissen heißt: Nationale Volksarmee. Es waren die Streitkräfte der ehemaligen DDR. Die NVA unterteilte sich in Landstreitkräfte, Luftstreitkräfte/Luftverteidigung und Volksmarine. Weiterhin existierten noch die “Grenztruppen der DDR”Zu den Luftstreitkräften gehörten verschiedene Jagdgeschwader, Jagdbomenfliegergeschwader, Jagdausbildungsgeschwader, Hubschraubergeschwader, Transporthubschraubergeschwader, Transportausbildungsstaffeln, Regierungsfliegerstaffeln und Marinefliegergeschwader. Die Jagdbomenfliegergeschwader und Marinefliegergeschwader gehörten den sogenannten Führungsorgan Front- und Militärtransportfliegerkräften an. (früher Front- und Armeefliegerkräfte) Dazu gehörten das JBG 37 (früher JBG 31) und das JBG 77.Das JBG 37 war in Drewitz (zwischen Cottbus und Guben) stationiert und war in 3 Fliegerstaffeln aufgeteilt. Die Staffeln waren jeweils mit 12-14 Flugzeugen des Typs MiG 17 und später MiG 23BN ausgestattet. Mitte der 80ger Jahre wurden die Flugzeuge des Typs MiG 17 außer Dienst gestellt und durch die wesentlich moderneren Flugzeuge des Typs MiG 23BN ersetzt. Im Oktober 1984 flog die letzte MiG 17 des Geschwaders ihre Kreise am Himmel. Gleizeitig wurde die 3. Staffel aufgelöst und es bestanden lediglich noch 2 fliegende Staffeln. Diese Staffeln besaßen jeweils 10 Kampfmaschinen sowie 2 Schulmaschinen vom Typ MiG 23UB. (Diese Maschinen waren mit zwei Kabinen versehen) Alle Flugzeuge wurden in sogenannten geschlossenen Flugzeugdeckungen untergebracht. Wir nannten sie einfach “Box”. Diese kann man sich vorstellen wie eine große gewölbte Traglufthalle, die jedoch völlig aus Beton bestand. An der Vorderfront befanden sich zwei Tore, die von allein aufrollen konnten und mit einer Seilwinde geschlossen wurden. An der Rückfront befand sich ein weiteres kleines Tor. Dieses wurde geöffnet, wenn das Flugzeug in der Box angelassen wurde und diente zum Abströhmen der Triebwerksabgase. Es kam relativ selten vor, daß die Flugzeuge aus der Box starteten und es war auch für das ITP (ing.-techn. Personal) ein relativ großer Arbeitsaufwand, die Box entsprechend vorzubereiten. In der Box selbst wurde die Bodenausrüstung und die Bewaffnungsvarianten gelagert. Technische Medien (Kraftstoff, Sauerstoff, Öle, Schmierstoffe, Stickstoff) waren in den Boxen nicht vorhanden, mußten also zusätzlich herangefahren werden. Auch gab es in den Boxen keine Spannungszufuhr zum Anlassen der Triebwerke. Dazu mußten Anlaßaggregate, welche auf einem LKW Ural aufgebaut waren, neben das Flugzeug gefahren werden. Sicherlich konnte man das Flugzeug auch mit den eingebauten Silber-Zinn-Akkus starten. Dies wurde aber zum Schutz der Akkus tunlichst vermieden